Tierwelt in Neuseeland: Artenschutz, Birding und Marine Life

Neuseeland ist vor allem wegen der atemberaubenden Landschaften ein beliebtes Reiseziel. Wenn du genau hinschaust, kannst du aber auch eine spannende Tierwelt entdecken. Welche Tiere ich während meiner Neuseeland Reise beobachten konnte, welche Vögel in Neuseeland für Birder besonders interessant sind und mit welchen Artenschutzproblemen das Land kämpft, liest du in diesem Artikel.

Beim Birding in Neuseeland Fantails beobachten

Durch die abgeschiedene Lage konnte sich in Neuseeland über Millionen Jahre hinweg eine einzigartige Flora und Fauna entwickeln. Abgesehen von ein paar Fledermausarten und den Meeresbewohnern gibt es hier keine endemischen Säugetiere und über die Jahrmillionen haben sich flugunfähige Vogelarten entwickelt, die deren Plätze im Ökosystem einnehmen. Genau diese Vögel sind durch eingeschleppte Arten und Zerstörung der Lebensräume besonders bedroht. Einige sind nach der Besiedlung von Neuseeland durch die Menschen auch bereits ausgestorben. Die bekanntesten sind vermutlich die Moas, bis zu 3 Meter große Laufvögel, die durch Bejagung bereits Ende des 14. Jahrhunderts ausgerottet waren.

Vogelwelt in Neuseeland

Der Nationalvogel Kiwi

Der Kiwi wird dir als Nationalvogel von Neuseeland vor Ort sehr oft als Motiv begegnen, egal ob auf T-Shirts, als Plüschtier oder als Weihnachtsbaumanhänger. Die Chancen, den nachtaktiven Vogel in freier Wildbahn zu sehen, sind dagegen wesentlich geringer.

ausgestopfter Kiwi Vogel in der National Kiwi Hatchery

Kiwis sind kleine Laufvögel, die bis zu 35 cm groß und bis zu 5 kg schwer werden können. Tagsüber verstecken sie sich in ihren Höhlen und suchen nachts mit ihren langen Schnäbeln das Gestrüpp und den Waldboden nach Nahrung, z.B. kleinen Insekten, ab. Einst bewohnten sie sehr zahlreich die neuseeländischen Wälder, heute gibt es Schätzungen zufolge nur noch etwa 70.000 Individuen. Das liegt zum einen am starken Rückgang der Lebensräume, zum anderen an von Menschen eingeführten Raubtieren, für die die Eier und Jungvögel zu leichter Beute werden.

Inzwischen gibt es in Neuseeland mehrere Schutzstationen, die sich ganz der Rettung der Kiwis verschrieben haben. Ich habe eine davon, die National Kiwi Hatchery in Rotorua, besucht. Dort kannst du bei einer Führung mehr über die Kiwis, Schutzmaßnahmen und die Arbeit der Aufzuchtstation lernen. Die Eier der Kiwis werden hier ausgebrütet und die Tiere können in einer vor Raubtieren gesicherten Umgebung aufwachsen. Sobald sie groß genug sind, um sich gegen die meisten Feinde zu verteidigen, werden sie ausgewildert.

National Kiwi Hatchery in Rotorua

Mehr über meinen Besuch in der Kiwi Hatchery liest du in meinem Artikel über Rotorua.

Weka

Wekarallen sehen Kiwis auf den ersten Blick sehr ähnlich, allerdings sind sie tagaktiv und haben keinen so langen Schnabel. Auch wissenschaftlich gesehen gehören sie zu einer ganz anderen Art.

Ein Weka, dieser Vogel sieht dem Kiwi recht ähnlich

Ich habe auf meiner Wanderung im Abel Tasman Nationalpark mehrere Wekas gesehen. Die Vögel sind nicht besonders scheu und immer auf der Suche nach Nahrung. Wenn einer neben deinem Picknickplatz auftaucht, solltest du auf dein Essen aufpassen.

Fantail

Der Fantail, auf Deutsch neuseeländischer Fächerschwanz, ist sehr einfach an seinen weißen Schwanzfedern zu erkennen, die er, fast wie ein Pfau, auffächern kann. Dabei ist der kleine Vogel nur etwa so groß wie ein Spatz. Fantails kannst du mit etwas Glück in ganz Neuseeland beobachten. Ich habe ein Pärchen mit Jungen bei einer Wanderung am Lake Wanaka entdeckt und fotografieren können.

Ein New Zealand Fantail zeigt seinen gefächerten Schweif

Tūī

Der Tūī gehört zu den Honigfressern und ist gut an seinen blaugrün schimmernden Federn und dem weißen Federbüschel an der Kehle zu erkennen. Bevor du einen Tūī siehst, hörst du oft schon den Gesang, der sich durch melodische Töne, unterbrochen von krächzenden Geräuschen, definiert. Zu finden sind die Vögel in ganz Neuseeland, wo sie sowohl in Wäldern, als auch in Gärten nach Nektar suchen.

Ein neuseeländischer Tui sitzt auf einer Blüte

Kea

Schon mal von einem Papagei gehört, der in den Bergen lebt? Der Lebensraum der Keas erstreckt sich über die alpinen Bergregionen und Wälder auf Neuseelands Südinsel. Schätzungen zufolge leben hier noch zwischen 1.000 und 5.000 Individuen der schlauen Vögel. Gute Chancen, einen zu sehen, hast du auf der Route zum Milford Sound. Hier habe ich auch ein paar aus dem Auto gesehen. Füttere sie aber auf keinen Fall an (leider mehrfach gesehen) und schließe deine Autotüren, da die Keas gerne die Dichtung anknabbern.

Ein Kea, ein alpiner Papagei untersucht eine weggeworfene Plastiktüte.

Takahē

Ich habe, glaube ich, noch keine Spezies mit weniger lebenden Individuen gesehen als von diesem Vogel. Dabei war man bis 1948 sogar etwa 50 Jahre davon ausgegangen, dass die Art ausgestorben sei. Schätzungen zufolge gibt es inzwischen wieder etwa 500 Takahē in Neuseeland. Zu verdanken ist das einem Recovery Programm des DOC, in dessen Rahmen seit über 75 Jahren für geschützte Gebiete gesorgt und die Population durch gezielte Zusammenführungen in verschiedenen Sanctuaries vergrößert wird. In einem dieser Sanctuaries, dem Te Anau Bird Sanctuary, konnte ich während meiner Reise zwei Takahē mit ihrem Küken sehen. Die Vögel waren dort in einer großen, engmaschig umzäunten Voliere untergebracht, die zum Teil mit Gräsern, zum Teil mit dichterem Buschwerk bepflanzt war. In freier Wildbahn kann man Takahē mit etwas Glück in den Murchison Mountains beobachten (dort lebt die älteste und derzeit größte Population), auch zwei kleinere Populationen wurden inzwischen wieder im Karuhangi National Park und in Upper Whakatipu angesiedelt.

Ein Takahe in der großen Voliere im Bird Sanctuary

Quellen: https://www.doc.govt.nz/nature/native-animals/birds/birds-a-z/
https://www.doc.govt.nz/our-work/takahe-recovery-programme/

Marine Wildlife an Neuseelands Küsten

Neuseeländische Seebären

Neuseeländische Seebären gehören zu den größten endemischen Säugetieren, die du an Neuseelands Küsten finden kannst. Die Pelzrobben, die auf allen Inseln sowie bis nach Australien verbreitet sind, sind gut an ihrem dunkelbraunen, fast schwarzen Fell und den kleinen Ohren zu erkennen. Meist leben sie in Kolonien an felsigen Küstenabschnitten. Ich konnte bei meiner Reise mehrfach neuseeländische Seebären in freier Wildbahn beobachten: bei der Bootsfahrt rund um Tonga Island im Abel Tasman Nationalpark, am Cape Foulwind an der Westküste der Südinsel und bei der Bootstour im Milford Sound. Gute Chancen auf eine Sichtung hast du ebenfalls an der Ostküste der Südinsel, rund um Kaikoura. Am Cape Foulwind konnte ich sogar einige Jungtiere beobachten, die etwa zwischen Mitte November und Mitte Februar auf die Welt kommen.

Eine neuseeländische Seebärin säugt ihr JungesNeuseeländische Seebären vor der KüsteNeuseeländischer Seebär sitzt auf einem Fels im Milford Sound

Pinguine

In Neuseeland findest du ganze 13 der weltweit bekannten 18 Pinguinarten. Drei davon brüten auch auf den Hauptinseln: der Gelbaugenpinguin, der Fjordland Schopfpinguin und der Zwergpinguin. Letzterer wird auch Little Blue Penguin genannt. Die Vögel werden ca. 35 cm groß und etwa 1 kg schwer. Den Tag verbringen sie meist auf See und kommen erst abends an Land, wenn es dunkel wird. Dort bewohnen sie dann kleine Nester, oft in Höhlen, wo sie brüten. Sie können mehrere Gelege pro Brutsaison produzieren.

Pinguin Statue in Oamaru, stellvertretend für die kleinen Pinguine

An den Küsten von Neuseeland findest du teilweise geschützte Bereiche, die für die Pinguin-Kolonien abgesperrt sind. Eine inzwischen besonders große Kolonie an Zwergpinguinen findest du in Oamaru. Dort kannst du tagsüber im Forschungszentrum mehr über die Tiere lernen und abends dabei sein, wenn sie an Land kommen. Dabei wird sehr darauf geachtet, die Pinguine nicht durch künstliches Licht oder laute Geräusche zu stören. Der Eintritt kommt dem Schutz und der Forschung zugute. Durch diese Arbeit ist die Größe der Kolonie seit 1994 deutlich angewachsen. In der Brutsaison 2025 sind insgesamt 644 Küken flügge geworden. Ein Rekord!

Quellen: https://www.doc.govt.nz/nature/native-animals/birds/birds-a-z/penguins/
https://www.nzbirdsonline.org.nz/species/little-penguin
https://www.penguins.co.nz/

Artenschutz in Neuseeland: der Kampf gegen eingewanderte Arten

Neben Artenschutz- und Aufzuchtprojekten steht Neuseeland aber vor weiteren, großen Aufgaben im Natur- und Artenschutz. Nicht umsonst werden Einreisende und ihre Ausrüstung sorgfältig kontrolliert. Schließlich können sich eingeschleppte Samen schnell verbreiten. Die größte Bedrohung für die heimischen Vögel sind allerdings die eingeschleppten Raubtiere wie Ratten, Opossums oder Hermeline und frei laufende Hunde oder verwilderte Hauskatzen. Besonders die erstgenannten konnten sich ohne natürliche Feinde schnell ausbreiten, die Bestände gehen in die Millionenhöhe. Bei meiner Reise sind mir auch sehr viele Opossums als Roadkill aufgefallen.

ich stehe neben einem Kiwi Straßenschild im Tongariro Nationalpark in Neuseeland

Predator Free 2050 Kampagne

Die neuseeländische Regierung hat sich das Ziel gesetzt, das Land bis zum Jahr 2050 raubtierfrei zu machen. Dazu werden etwa Schutzzäune angebracht, Fallen aufgestellt und Gifte ausgebracht (hier wird 1080/Natriumfluoracetat verwendet). Letzteres ist auch in Neuseeland nicht unumstritten, da das Gift auch andere Arten treffen kann. Allerdings helfen auch viele Einwohner:innen freiwillig, z.B. indem sie selbst Fallen bauen und in ihren Gärten aufstellen.

Quellen: https://www.doc.govt.nz/our-work/national-predator-control-programme/
https://predatorfreenz.org/

Für mich ist das Ganze ein zweischneidiges Schwert: Einerseits sehe ich natürlich die Vorteile und die Notwendigkeit für den Artenschutz, andererseits sind die Raubtiere ja auch Individuen, die letztendlich keine Schuld an der Situation tragen. Stattdessen müssen sie jetzt die vergangenen Fehler der Menschheit ausgleichen. Abseits der Bedrohung durch Raubtiere findet meiner Meinung nach der Faktor Lebensraumverlust der einheimischen Arten zu wenig Beachtung. Der ist durch intensive Feld- und Forstwirtschaft auch nicht zu unterschätzen. Tatsächlich waren bis vor kurzem auch bestehenden Naturschutzgebiete in Gefahr. Mit der Änderung des Naturschutzgesetzes, der Conservation Amandment Bill, sollte das DOC verpflichtet werden, die kommerzielle Nutzung von Naturschutzflächen nicht nur zu ermöglichen, sondern sogar zu fördern. Dadurch wären bis zu 60% der bisher geschützten Fläche gefährdet gewesen. Nachdem viele Neuseeländer:innen öffentlich Bedenken und Kritik geäußert hatten, wurde der Abschnitt über Veräußerung und Tausch von Naturschutzflächen aus dem Gesetzentwurf gestrichen.

Quellen:
https://www.greenpeace.org/aotearoa/explore/defend-conservation-land/
https://www.doc.govt.nz/news/media-releases/2026-media-releases/government-acts-on-conservation-bill-concerns/

Weiterlesen zu Neuseeland:
Neuseeland –  Highlights auf der Nordinsel
Neuseeland – Highlights auf der Südinsel
Praktische Tipps zur Planung deiner Neuseeland-Reise

Rezept: vegane Brombeer-Cupcakes

Wo sind die Brombeer-Fans? Diese dunklen Beeren haben nur sehr kurz Saison und meistens nasche ich sie nur pur frisch vom Strauch. Diesmal habe ich aber wieder mal damit gebacken. Herausgekommen sind diese veganen Brombeer-Cupcakes mit fluffigem Teig und süßem Frosting.

vegane Brombeer Cupcakes

Zutaten für 12 Stück:
für den Teig:
250g Mehl
120g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
½ Päckchen Backpulver
1EL Sojamehl + Wasser zum Anrühren
80g Margarine
230g veganer Joghurt (ich hatte Vanillejoghurt)
250g Brombeeren
für das Frosting:
125g Puderzucker
125g weiche Margarine
150g veganer Frischkäse (natur)
100g Brombeeren
2TL Sahnesteif

Zubereitung:
1. Alle trockenen Zutaten vermischen. Dann das Sojamehl mit etwas Wasser zu einem Eiersatz anrühren.
2. Zusammen mit der Margarine und dem veganen Joghurt in die Schüssel geben und alles etwa 1min. mit dem Rührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss die Brombeeren vorsichtig unterheben.
3. Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Die Cupcakes für ca. 25min bei 180°C Umluft im Backofen backen. Vor dem Verzieren vollständig abkühlen lassen.
4. Für das Frosting den Puderzucker sieben und mit Margarine und veganem Frischkäse zu einer Creme verrühren.
5. Die Brombeeren pürieren, den Saft durch ein Sieb streichen und unter die Creme rühren. Mit dem Sahensteif aufschlagen, damit die Creme etwas fester wird.
6. Jetzt das Frosting mit einer Spritztülle auf den Cupcakes verteilen. Mit je einer frischen Brombeere verzieren.

vegane Brombeer Cupcakes

Am liebsten esse ich Brombeeren, wenn ich sie frisch vom Strauch pflücken kann. Beim Spaziergang im Sommer oder als motivierender Snack bei einer längeren Wanderung. Da haben die Beeren mich schon über so manche schwierige oder wenig abwechslungsreiche Strecke gebracht. So schmecken sie einfach am besten: in der Sonne gereift und schön süß. Gekaufte Brombeeren sind zwar größer, haben aber niemals so gutes Aroma wie wilde Brombeeren.

Um an die zu kommen, muss man allerdings schon etwas Zeit und Aufwand investieren. Die leicht erreichbaren Beeren sind nämlich meistens schon weggepflückt. Wenn ich mehr ernten will, nehme ich mir einen langen Stock oder Schirm mit, mit dem ich Ranken zu mir heranziehen kann. Außerdem ist dicke Kleidung hilfreich, damit man nicht von den Dornen zerkratzt wird.

vegane Brombeer Cupcakes

Lange aufbewahren kann man die frischen Beeren meist nicht. Ein Teil ist bei mir im morgendlichen Müsli gelandet, den Rest habe ich dann zu diesen fluffigen Cupcakes verarbeitet. Das Basis Rezept ist super einfach und besteht aus einem Rührteig mit eher fester Konsistenz. So verteilen sich die Früchte aber auch gut im Teig und sinken beim Backen nicht auf den Boden. Getoppt werden die Cupcakes mit einem süßen Frischkäse-Frosting. Das kann man auch prima mit veganem Frischkäse zubereiten. Um es einzufärben, habe ich Brombeeren püriert und den Saft durch ein Sieb gestrichen. So sortiere ich die Kerne aus. Etwas Sahnesteif sorgt bei der Creme für die nötige Standfestigkeit, damit das Topping nicht zerläuft. Obendrauf kommt dann noch eine frische Brombeere als Verzierung. Fertig sind die fruchtigen, sommerlichen Cupcakes!

Weitere Rezeptideen:
Vegane Brombeertorte
Vegane Blaubeermuffins
Vegane Schoko-Kirsch Cupcakes

Neuseeland: praktische Tipps zur Reiseplanung

Mit seiner atemberaubenden Natur ist Neuseeland eins der Traumreiseziele überhaupt. Ich habe mir diesen Traum im Dezember 2025 erfüllt und war dort knapp 4 Wochen mit dem Campervan unterwegs. Dabei habe ich alles komplett selbst geplant und meine Tipps hier für dich gesammelt.

Bergpanorama über Flusstal in Neuseeland

Lage

Neuseeland besteht aus zwei Haupt- und mehreren kleinen Inseln und liegt in Ozeanien zwischen Südpazifik und Tasmanischer See. Direkte Grenzen hat der Inselstaat nicht, der größte Nachbar ist Australien. Von Westeuropa aus gesehen befindet sich Neuseeland genau auf der gegenüberliegenden Seite der Erdkugel.

Schild mit Ortsenfernungen zu Städten in Europa

An- und Einreise

Die Anreise nach Neuseeland ist von Deutschland aus sehr lang. Direktflüge gibt es nicht, du musst mindestens einmal umsteigen. Ich bin mit Emirates von Frankfurt über Dubai nach Auckland geflogen. Zurück ging es von Christchurch mit Stopps in Sydney und Dubai. Dabei war ich inklusive Zwischenstopp über 30 Stunden unterwegs.

Für die rein touristische Einreise nach Neuseeland musst du ein NZeTA beantragen. Das geht entweder über die Website oder eine App. Mit der Beantragungsgebühr wird auch die Touristensteuer von derzeit 100NZD fällig (Stand 2026). Für die Bewilligung musst du Details aus deinem Reisepass angeben, ein Passfoto hochladen und ein paar Fragen beantworten. Bei mir wurde das NZeTA schon nach wenigen Minuten genehmigt. Sehr beliebt ist auch das Working-Holiday-Visum, mit dem Reisende zwischen 18 und 30 Jahren für 12 Monate im Land reisen und arbeiten können.

Zusätzlich musst du unmittelbar vor deiner Einreise (maximal 24 Stunden vor Abflug) online eine Traveller Declaration ausfüllen. Hierbei geht es z.B. um mitgeführte Produkte wie Wander- und Campingausrüstung oder Medikamente. Außerdem musst du auf Nachfrage ein Rückflugticket bzw. Ausreiseticket vorlegen können und ggf. nachweisen, dass du über genügend Geldmittel für deinen Aufenthalt verfügst.

Disclaimer: Alle Angaben ohne Gewähr. Informiere dich vor deiner Reise immer selbst bei offiziellen Stellen, z.B. beim Auswärtigen Amt.

Bei mir verlief die Einreise am internationalen Flughafen von Auckland sehr schnell und unkompliziert. Für EU-Bürger gab es ein schnelles elektronisches Einreiseverfahren, wie ich es schon aus Frankfurt kannte. Dafür gab es allerdings auch keinen Stempel mehr im Reisepass. Nachdem wir das Gepäck geholt hatten, ging es in eine Warteschlange, um mit einem Biosecurity Officer zu sprechen. Hier wurde unsere Traveller Declaration geprüft und Rückfragen gestellt. Hier wäre auch die Möglichkeit, die Declaration nochmal anzupassen, falls du etwas vergessen hast. Aufgrund dieser kurzen Befragung wurden wir einer weiteren Schlange zugeteilt, je nachdem, ob/wie gründlich das Gepäck geprüft wird. Bei uns war es Schlange 0, bei der wir dann nur noch langsam an einer Kontrollstelle mit Spürhunden vorbei laufen mussten.

Zeitzone

Auf den beiden Hauptinseln von Neuseeland gilt die New Zealand Standard Time UTC+12, in der Sommerzeit UTC+13. Dementsprechend ergibt sich im deutschen Winter eine Zeitverschiebung von 12 Stunden, im deutschen Sommer von 10 Stunden. Wir waren im Dezember dort, hatten also die größtmögliche Zeitverschiebung. Anders als bei meinen Reisen nach Südostasien hatte ich hier auch immer ein paar Tage mit dem Jetlag zu tun.

Mobile Daten und WLAN

Für die Zeit unterwegs hatte ich mir vorab schon eine E-SIM mit mobilen Daten besorgt. Gebucht habe ich über Saily* (Affiliate-Link). Damit hatte ich für ca. 25 USD 10GB Datenvolumen für 30 Tage im Netz von Spark, das eine sehr gute Abdeckung hatte. Letztendlich wäre ich aber auch mit einem kleineren Datenpaket hingekommen, da es auf den Campingplätzen (kein Freedom Camping) überall WLAN gab.

Wenn du eine physische SIM-Karte kaufen möchtest, kannst du das direkt am Flughafen z.B. bei One NZ machen. Die Pakete lagen preislich ähnlich wie meine E-SIM. Ein Vorteil dabei: neben mobilem Datenvolumen sind einige Freiminuten inbegriffen. Das haben wir einmal für den Anruf bei unserer Vanvermietung gebraucht.

Klima und beste Reisezeit

Trotz der eher kleinen Fläche ist das Klima in Neuseeland je nach Region sehr unterschiedlich. Im Norden herrschen eher milde Temperaturen vor, auf der Südinsel wird es alpiner und an der Westküste sehr feucht mit viel Regen. Auch kann es in vielen Regionen, besonders in Wellington, sehr windig werden und das Wetter kann sich schnell ändern. Aufpassen musst du bei der Sonneneinstrahlung, die auch an bewölkten Tagen sehr hoch sein kann. Wir hatten bei unserer Reise im Dezember praktisch alles: von an die 30°C und Sonne bis zu windigen Tagen, andauerndem Regen und in den Höhen sogar Neuschnee.

Milford Sound mit unzähligen Wasserfällen an einem regnerischen Tag

Hochsaison für Reisen ist in den neuseeländischen Sommerferien, die kurz vor Weihnachten beginnen und bis Ende Januar dauern. Dann ist praktisch das ganze Land unterwegs und du solltest Unterkünfte und Aktivitäten vorab reservieren. Allerdings sind die Temperaturen auch zwischen Dezember und Februar am wärmsten und damit ideal zum Campen. Etwas weniger los ist in den Randzeiten von November bis Mitte Dezember und von Februar bis März. Dann sind auch die Mietpreise für Autos und Camper niedriger.

Wie viel Zeit sollte ich für meine Neuseeland Reise einplanen?

Aufgrund der weiten Entfernung und der Größe würde ich mindestens drei Wochen vor Ort empfehlen, wenn du beide Inseln bereisen willst. Mehr Zeit ist natürlich immer besser. Wir waren inklusive Hin- und Rückflug 30 Tage unterwegs und hatten fast 4 Wochen für unsere Route von Auckland bis Christchurch. Davon waren wir 11 Tage auf der Nordinsel und 16 Tage auf der Südinsel. Du kannst aber auch ohne Probleme drei Wochen auf nur einer der beiden Inseln unterwegs sein. Es gibt sehr viel zu sehen. Meine Tipps habe ich in Artikel zu Highlights auf Neuseelands Nordinsel und Highlights auf Neuseelands Südinsel zusammengefasst.

Mehr über meine Route für 4 Wochen Neuseeland Roadtrip liest du in einem eigenen Artikel.

Währung und bezahlen in Neuseeland

Offizielle Währung in Neuseeland ist der Neuseeland-Dollar (NZ$). Es gibt Scheine zu 5, 10, 20, 50 und 100 NZ$ und Münzen zu 1 und 2 NZ$ und 50, 20 und 10 Cent. Auf der 1NZ$-Münze ist ein Kiwi abgebildet. Der Wechselkurs zum Euro beträgt aktuell (2026) 1NZ$ zu 0,50€. Vor Ort konnten wir im Kopf schnell mit dem Verhältnis 2:1 umrechnen.

Neuseeland Dollar verschiedene Scheine und Münzen

Wenn du Bargeld abheben willst, kannst du das am besten bei der ANZ Bank. Dort gibt es mit der DKB Kreditkarte* (Affiliate-Link) keine zusätzlichen Gebühren. Wir konnten bis auf wenige Ausnahmen allerdings überall mit Karte bezahlen. In manchen Restaurants, an Tankstellen und an Parkautomaten war nur Kartenzahlung möglich. Bares benötigten wir nur für das Trinkgeld bei einer Free Walking Tour, für ein paar Einkäufe an kleinen Obst-/Gemüseständen entlang der Straße (hier lässt man den Betrag passend da) und für Waschmaschine und Dusche auf dem Campingplatz (hier konnten wir an der Rezeption immer Scheine gegen die passenden Münzen tauschen).

Ein paar Preisbeispiele:
Cappuccino mit Hafermilch: 6-8NZ$
1 Pie im Café: 7-8NZ$
Hauptgericht im Restaurant: 20-35NZ$
1l 91er Benzin: 2,50-3NZ$
1h parken auf beliebten DOC-Plätzen: 5NZ$
Übernachtung auf einer Powered Site auf dem Campingplatz im Schnitt pro Nacht: 60NZ$
Wäsche waschen auf dem Campingplatz pro Ladung: 6NZ$
Postkarten pro Stück: 1,30-2NZ$

Was mich der Trip insgesamt gekostet hat, liest du in meinem Artikel „Was kostet ein Campervan Roadtrip durch Neuseeland?“.

Sprache

In Neuseeland wird zum großen Teil Englisch gesprochen, außerdem ist dort Māori Amtssprache. Letzteres wird allerdings nur von einem sehr kleinen Anteil der Bevölkerung gesprochen, obwohl es inzwischen in der Schule unterrichtet wird. Uns ist die Sprache bei der Reise hauptsächlich bei den Namen von Orten begegnet, aber auch in einigen Museen gab es Beschriftungen auf Māori.

Straßenverkehr und Fortbewegung

In Neuseeland herrscht Linksverkehr, was wohl die größte Umstellung für einen Roadtrip dort ist. Ansonsten sind die Straßen ziemlich gut ausgebaut. Die längsten Strecken sind wir über die State Highways gefahren, die in etwa mit unseren Landstraßen vergleichbar sind. Autobahnen gibt es nur wenige und auf der Nordinsel ein paar wenige Mautstraßen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 100km/h außerhalb und 50km/h innerhalb von Ortschaften. Bei engen Kurven stand aber meist auch eine Geschwindigkeitsempfehlung auf den Straßenschildern.

ich stehe neben einem Kiwi Straßenschild im Tongariro Nationalpark in Neuseeland

Wir hatten für die meiste Zeit einen Campervan gemietet* (Affiliate-Link) und sind damit über 4.000km über Nord- und Südinsel gefahren. Teilweise gab es sehr kurvige Strecken, dann aber meistens Ausweichstellen für langsamere Fahrzeuge. Aufpassen musst du beim Fahren auch auf den Wind, v.a. bei Wellington und auf dem Weg nach Te Anau. Das haben wir besonders durch die größere Angriffsfläche bei unserem Van gemerkt. Parken war auf dem Land kein Problem, kostete nur manchmal eine Gebühr an beliebten Sehenswürdigkeiten. In Städten wie Wellington oder Queenstown gab es dagegen nicht so viele Parkplätze für Camper, denn diese waren oft durch Höhenbeschränkungen ungeeignet.

Innerhalb von Auckland und Christchurch waren wir zu Fuß oder mit öffentlichen Bussen unterwegs. Hier kannst du einfach mit deiner Kreditkarte bezahlen, indem du sie an die Lesegeräte neben der Tür hältst.

Falls du kein Auto mieten möchtest, fahren zwischen größeren Orten Fernbusse. Bei einigen Sehenswürdigkeiten wie z.B. in Rotorua kannst du eine Abholung mitbuchen. Außerdem gibt es ein paar schöne Zugstrecken (Auckland – Wellington, Picton – Christchurch und die TransAlpine Railway).

Camper mieten in Neuseeland

Neben der Buchung des Flugs ist die Miete des Campers einse der ersten Dinge, die du bei der Planung deiner Neuseeland Reise angehen solltest. Die Flotte der Vermieter ist nach der Corona Pandemie immer noch begrenzt und beliebte Fahrzeuge sind schnell ausgebucht. Wir haben unseren Van über Camperdays* (Affiliate-Link) gebucht. Ausgewählt hatten wir einen kleinen, einfachen Camper von Travellers Autobarn. Der hat für unsere Anforderungen und für zwei Personen vollkommen ausgereicht. Auch die Übernahme und Rückgabe verliefen problemlos. Wer etwas mehr Komfort sucht, für den sind vielleicht die Anbieter Apollo oder Maui besser. Hier haben wir unterwegs öfter andere Camper gesehen.

Unser Campervan auf dem Platz am Strand bei Napier

Gesundheit und Reiseapotheke

Neuseeland hat ein gut ausgebautes Gesundheitssystem. Falls du Medikamente mitnimmst, musst du dies in der Travellers Declaration angeben, ggf. ein Rezept mitführen und die Medikamente müssen, genau wie Kosmetika, in der Originalverpackung sein. Darum war meine Reiseapotheke in diesem Fall eher klein und bestand lediglich aus rezeptfreien Schmerztabletten (falls ich Kopfschmerzen bekomme) und veganen Vitaminen. Antihistaminika gegen meinen Heuschnupfen (der dort allerdings weniger stark ausfiel) habe ich mir erst vor Ort besorgt.

Wanderung mit Kappe als Sonnenschutz

Essentiell ist dagegen ein guter Sonnenschutz mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor. Die Sonneneinstrahlung in Neuseeland ist sehr hoch, sodass du auch an bewölkten Tagen schnell einen Sonnenbrand bekommen kannst. Das Leitungswasser in Neuseeland ist trinkbar, du kannst also wunderbar eine wiederauffüllbare Flasche verwenden.

Wo finde ich Unterkünfte?

Die Wahl der Unterkunft hängt natürlich sehr von der Reiseart ab. Bist du im Camper unterwegs, hast du dein Zuhause auf Zeit praktisch immer dabei. Ansonsten gibt es an touristischen Orten Hotels und/oder Lodges, manchmal auch Hostels.

Wir waren nur am Anfang in Auckland und am Ende in Christchurch ein paar Nächte im Hotel. Gebucht hatte ich die wie immer über booking.com* (Affiliate-Link).

Für die restliche Zeit haben wir im Campervan gewohnt. Der war „self-contained“, also mit Toilette und Abwassertank. Das ist notwendig, wenn du auf sogenannten Freedom-Camping-Plätzen stehen möchtest. Da wir in der Hauptsaison unterwegs waren und vor Ort keine Zeit mehr mit der Platzsuche zubringen wollten, hatten wir im Vorfeld auf normalen Campingplätzen mit Sanitäranlagen und Stromanschluss reserviert. Gefunden habe ich diese über Google Maps. Die Freedom Camping Spots kannst du z.B. in der App Campermate finden. Öfter hatten wir bei Plätzen der Top 10 Holiday Parks gebucht. Dort konnten wir mit der Club-Mitgliedschaft sowohl bei den Übernachtungen dort als auch bei der Buchung der Fährüberfahrt sparen.

Unser Campervan auf einem Stellplatz

Essen und Trinken in Neuseeland

Die neuseeländische Küche ist sehr gemischt mit vielen internationalen Einflüssen. Das klassischste Gericht sind wohl die verschieden gefüllten Pies aus Blätterteig. Die gab es vegan öfter mit Curry. Ein traditionelles Gericht aus der Maori-Küche, oder eher eine Zubereitungsart, ist das Hāngī. Hierbei werden die Zutaten in einen Korb gefüllt und in einem Erdofen gegart. Wie wir in einem Maori-Dorf gelernt haben, werden dort auch heiße Quellen genutzt, um Essen zu kochen. Ansonsten gibt es in Neuseeland häufig eine Mischung aus englischen, indischen und asiatischen Gerichten. Gerade in den größeren Städten gab es viele internationale Restaurants. Vegetarische, vegane und/oder glutenfreie Optionen sind sehr verbreitet und in vielen Lokalen auf der Speisekarte zu finden. Auch Pflanzenmilch als Alternative war in der Regel gegen einen kleinen Aufpreis vorhanden. Mehr über die veganen Optionen liest du in meinem „Vegan in Neuseeland“-Guide.

veganer Blätterteig Pie von Roti Bros

Rezept: vegane Scherenpasta in Tomaten-Spinat-Soße

Bei der Frage Pizza oder Pasta fiel meine Wahl schon immer auf Letzteres. Aber selbst zubereitet habe ich Pasta bisher nicht. Dabei gibt es einige einfache Varianten. So auch diese vegane Scherenpasta, die schnell zubereitet ist und mit super wenigen Zutaten auskommt. Dazu gibt es eine ebenfalls alltagstaugliche Tomaten-Spinat-Soße.

vegane Scherenpasta mit Soße in einer Pfanne, daneben eine Küchenschere und lose Pasta

Zutaten für 2 Portionen:
für die Scherenpasta:
160g Mehl Typ 550
½ TL Salz
50ml Wasser
für die Soße:
1EL Olivenöl
2-3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe (optional)
100g Rispentomaten
125g frischen Spinat
50ml Sojasahne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Für die Scherenpasta das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel mischen, dann Wasser dazugeben und alles zu einem festen, gleichmäßigen Teig verkneten. Nach Bedarf entweder etwas mehr Wasser, oder etwas mehr Mehl hinzugeben, bis der Teig die gewünschte Konsistenz hat.
2. In einem Topf leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Währenddessen die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln, den Spinat ggf. waschen und die Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden.
3. Wenn das Wasser kocht, vom Teig mit einer sauberen Küchenschere 2-3cm lange und 0,5cm breite Stücke abschneiden, und ins Wasser geben. So lange weiter Nudeln abschneiden, bis der Teig aufgebraucht ist. Dann für etwa 5-8min köcheln lassen, bis die Nudeln oben schwimmen.
4. Während die Scherennudeln kochen, das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Frühlingszwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Danach erst die Tomaten zugeben, kurz anbraten, dann den Spinat hinzufügen und unter Rühren erhitzen, bis die Blätter in sich zusammengefallen sind. Mit der Sojasahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Wenn die Scherennudeln gar sind, mit einer Kelle aus dem Wasser schöpfen und in die Pfanne mit der Soße geben. Alles umrühren und ggf. nochmal kurz aufkochen lassen.

vegane Scherenpasta mit Soße in einer Pfanne, daneben eine Küchenschere

Anfang des Jahres habe ich mich für einen veganen Pasta-Kochkurs angemeldet (gibt’s bei mir in der Nähe an der VHS). Bisher habe ich aber noch nie selbst Pasta gekocht und wenn ich mir die Übersicht meiner veganen Rezepte mal so anschaue, fehlen da auch noch ganz viele klassische Pastasoßen. Und das, obwohl ich super gerne Pasta esse! Daran, selbst einen Pasta-Teig zu machen, habe ich mich lange nicht getraut. Jetzt habe ich immerhin mal mit dieser einfachen Variante angefangen, aber nach dem Kurs habe ich nun Motivation, mehr auszuprobieren. Im Keller habe ich sogar noch eine alte Nudelmaschine gefunden.

Scherenpasta ist wirklich einfach gemacht. Sie besteht nur aus Mehl, Wasser und etwas Salz, die zu einem festen Teig verknetet werden. Zwar basieren viele Pasta-Sorten klassisch auf Hartweizengrieß, manche werden aber auch auf Basis von Mehl gemacht. Und auch wenn Scherenpasta etwas an Mehlklöschen erinnert, darf sie, wie ich finde, als einfache Pasta durchgehen.

vegane Scherenpaste in Spinat-Tomaten-Soße

Bei der Soße habe ich mich ebenfalls für eine schnelle, alltagstaugliche Variante entschieden. Hier muss wenig Gemüse geschnitten werden und man hat trotzdem frische Zutaten. In letzter Zeit habe ich außerdem viele Rezepte, die die Farben rot und grün verbinden, etwa meinen Spargel-Tomaten Salat oder meinen Couscous-Salat mit Paprika, Petersilie, Gurke und Tomaten. Der Kontrast dieser Komplementärfarben macht sich auch meistens ganz gut auf Fotos. Für die Scherennudeln sollte die Soße lieber cremig, als zu flüssig sein. Die Nudeln saugen nicht viel Soße auf. Wer noch etwas mehr Würze ergänzen möchte, kann auch etwas Pesto in die Sojasahne rühren.

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Weitere vegane Rezeptideen:
Süßkartoffel-Spinat-Curry
Zucchinispaghetti mit Linsenbolognese
Mediterraner Nudelsalat

Vegan in Neuseeland: Tipps für Restaurants und Selbstversorger

Bei meiner Neuseeland Rundreise war ich im Campervan unterwegs und habe neben einigen Restaurantbesuchen viel selbst gekocht. Meine Tipps für Restaurants und Cafés, meine liebsten veganen Produkte und die Antwort auf die Frage, wie veganfreundlich Neuseeland ist, habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst.

Vegan in Neuseeland, Titelbild mit Collage und Schriftzug

Wie veganfreundlich ist Neuseeland?

Nach meiner Erfahrung ist Neuseeland ein tolles Reiseziel für Veganer:innen. Zwar gab es, auch in den größeren Städten nicht so viele rein vegane Restaurants, aber fast überall vegane Optionen. Von der Auswahl verschiedener Pflanzendrinks für den Kaffee, über vegan gefüllte Pies bis zu veganen Snacks. Und das selbst an kleinen Food-Trucks mitten im Nirgendwo. Vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen werden oft direkt mitgedacht. Für eine abwechslungsreichere und günstigere Verpflegung empfehle ich trotzdem viel selbst zu kochen.

Vegan einkaufen in Neuseeland

Zum Einkaufen von Lebensmitteln waren wir meistens in größeren Supermärkten von PAK’n SAVE, Woolworths oder New World. Ersterer ist die günstigste Option, um Basics einzukaufen. Neben frischem Obst und Gemüse gab es ansonsten überall vegane Produkte wie Pflanzendrink, Tofu oder Müsli. Sehr gerne mochte ich den veganen Coconut Joghurt der Marke Cathedral Cove, den wir auch auf der Südinsel meistens gefunden haben. Außerdem gab es im Kühlregal manchmal veganes Pesto und verschiedene Sorten Hummus (natur, mit roter Bete oder Kürbis), die ideal als Brotaufstrich waren.

Kühlregal im Supermarkt mit vielen veganen Produktenveganer Coconut Joghurt der Marke Cathedral Cove

Veganen Käse und Fleischersatzprodukte gab es dagegen etwas weniger. Hier habe ich einmal geräucherten Scheibenkäse probiert (war nicht mein Geschmack), veganen Käse am Block (lecker in Würfeln im Salat) und veganen Streukäse auf Pizza (ist leider nicht geschmolzen). Die veganen Würstchen mit italienischen Kräutern waren dagegen sehr lecker. Die größte Auswahl an veganen Ersatzprodukten gab es im PAK’n SAVE in Queenstown. Hier gab es auch ein Tiefkühlregal mit u.a. veganen Mince Pies, veganer Tiefkühlpizza und Eiscreme. Vegane Kochsahne habe ich allerdings nur einmal in einem Bioladen gefunden. Stattdessen haben wir zum Kochen dann öfter Tomatensoße oder Kokosmilch verwendet.

vegane Würstchen in einem Supermarkt

Für frisches Obst und Gemüse haben wir ein paarmal auch direkt an kleinen Marktständen am Straßenrand gehalten. Hier gab es die Produkte frisch vom Feld in einer super Qualität. Aber auch in den Supermärkten waren Auswahl und Qualität super. Es gab fast alles von Kürbis über Rotkohl bis zu Erdbeeren und Spargel. Außerdem gab es oft eine größere Auswahl verschiedener Salatmischungen und Sprossen.

Vegane Restaurants und Cafés in Neuseeland

Vegan in Auckland

In Auckland waren wir insgesamt drei Nächte zum Beginn der Reise in einem Hotel. Dort haben wir noch nicht selbst gekocht und waren etwas häufiger essen. Dabei haben wir einige der beliebtesten veganen Restaurants von Auckland getestet.

Revive vegan Café

Dieses Café liegt in einer kleinen Seitenstraße der Queenstreet, der Hauptstraße im CBD Bezirk. Hier gibt es unter der Woche verschiedene Salate und ein paar wechselnde warme Gerichte. Bei mir gab es einen Mix aus zwei Salaten und Kürbisbällchen in Erdnusssoße. Die Portion war mit ca. 20NZ$ ziemlich günstig. Außerdem habe ich eine der Kokosschnitten probiert, sehr lecker. Schade nur, dass man nicht so schön sitzt und es auch im Lokal nur Pappteller gibt.

Salatbar mit kleiner Auswahl im Revive Cafédas vegane Menü im Revive Café mit Kürbisbällchen in Soße und zwei Salaten

Adresse: 24 Wyndham Street, Auckland Central
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Scarecrow

Zum Frühstück waren wir in diesem Café mit veganen Optionen. Hier gab es sowohl süßes Porridge, als auch einige herzhafte vegane Frühstücksgerichte, vegane Sandwiches und veganen Kuchen. Für mich gab es einen großen Cappuccino und das warme Porridge mit crunchigen Toppings, Coconut Joghurt und Fruchtmus. Meine Reisebegleitung hatte das Shakshuka mit Spinat und Kichererbsen. Beides war sehr gut, wenn der Laden voll ist, sitzt man aber sehr eng.

Vegane Overnight-Oats und Shakshuka im Scarecrowveganes Shakshuka mit Kichererbsen und Spinat

Adresse: 33 Victoria Street East, Auckland
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Sunflower Thai vegan Restaurant

Seit meiner Südostasien-Reise liebe ich gutes Thai-Food und genau das gab es im Sunflower Thai. Der Eingang liegt etwas versteckt, da man praktisch erst durch den Eingang eines anderen Lokals hindurch muss, bevor der Gang zum Sunflower Thai abzweigt. Einmal gefunden, gibt es aber super viele Leckereien aus der Thai-Küche und das komplett vegan. Für mich gab es mal wieder Fried Cashewnut, meine Begleitung hatte eine Tom Kha Gai Suppe, beides mit unterschiedlich zubereitetem Tofu. Mein Crispy Tofu hätte von mir aus noch etwas knuspriger sein können und ich hatte auch schon bessere Fried Cashewnut Gerichte, aber es war auf jeden Fall authentische Thai-Küche mit leckeren, frischen Zutaten und außerdem ziemlich günstig. Umgerechnet zahlte jeder etwa 13€ für ein Hauptgericht und ein Getränk.

Fried Cashewnut im Sunflower Thai vegan Restaurant in AucklandTom Kah Gai Suppe mit Reisbeilage

Adresse: 6/50 High Street, Auckland Central
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Gorillas Kitchen

Es gibt zwei Standorte von Gorillas Kitchen in Auckland und es ist einer der beliebtesten Läden auf Happy Cow. Auf der Karte steht klassisches veganes Comfort-Food, also verschiedene Burger und Pizzen. Wir waren hier diesmal nicht vor Ort im Lokal, sondern haben uns abends nach einem Ausflug Essen via Ubereats ins Hotel bestellt. Für mich gab es einen Black Bean Burger mit veganem Käse und Pommes, was lecker war, aber die Portion war letztendlich für mich zu groß. Meine Begleitung hatte einen Salat mit verschiedenen Soßen und einem Black Bean Burger Patty als Topping.

veganer Burger und Pommes via Lieferdienst von Gorillas Kitchen

Adresse: 146B Karangahape Road, Auckland Central
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Roti Bros

Das wohl typischste Gericht in Neuseeland sind Pies aus Blätterteig mit verschiedenen Füllungen. So einen wollten wir natürlich vegan probieren und wurden in Auckland fündig bei Roti Bros. Der Laden ist nicht viel mehr als eine kleine Theke in einem Einkaufscenter am Downtown Fähr-Terminal. Eine Sorte, die mit Panang Curry, ist vegan. Mit 12NZ$ gehörte dieser Pie aber zu den teuersten während unserer Reise. Später haben wir immer mal wieder vegane Pies für 6-8NZ$ gefunden.

veganer Blätterteig Pie von Roti Bros

Adresse: Level 1, 4/7 Queen Street, Auckland Central

Vegan in Matamata

Der Ort Matamata ist vor allem durch das Hobbiton Movie Set bekannt. Wir waren auch für eine Tour hier und in dem kleinen Café in „The Shire“, wo die Führungen starten, gab es auch einige vegane Optionen (hier habe ich allerdings nicht probiert). Später sind wir zufällig nochmal auf unserem Weg nach Rotorua durch den Ort gefahren und haben hier für einen kleinen Stopp gehalten. Beim Visitor Center, das übrigens auch im Stil eines Hobbithauses gebaut ist, konnte man super parken und um die Ecke gab es einen Eisladen mit ein paar veganen Sorbets (für mich gab es Blaubeer).

Blaubeersorbet in Matamata

Vegan in Napier

In Napier sind wir auch eher zufällig, als Übernachtungsstopp auf der langen Strecke zwischen Tongariro und Wellington gelandet. Aber tatsächlich erwies sich nicht nur die Stadt als sehr schön (hier gibt es viele Gebäude im Art-Deco-Stil), wir entdeckten auch einen großen Biomarkt mit sehr guter Auswahl. Der Chantal Shop liegt im Zentrum, es gibt ein kleines Café daneben und eine große Auswahl an unverpackten Lebensmitteln. Außerdem einige vegane Produkte wie Kochsahne, die ich sonst nirgendwo entdeckt habe. Auch Produkte wie Spirulina, Hanfsamen oder Apfelessig bekommst du dort.

Vegan in Wellington

Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland und kulinarisch hat man hier die beste Auswahl. Wir waren allerdings nur einen Nachmittag hier und dazu noch an einem Montag, dem Wochentag, an dem viele Restaurants geschlossen haben. So auch die beiden, die ich mir im Vorfeld herausgesucht hatte, September vegan Food und die Belén Plant Bakery. Von der Bäckerei entdeckte ich zum Glück noch eine zweite Filiale, die geöffnet war. Da ich erst am frühen Nachmittag, kurz vor Schließung, dort war, war die Auslage schon ziemlich ausgedünnt. Es gab noch einige süße Cookies und Kuchen und ein paar herzhafte Sachen und Pies, übrigens viel davon, nicht nur vegan, sondern auch glutenfrei. Dennoch wanderten ein veganer Mac&Cheese Pie, eine Quiche mit Tomaten und ein Tiramisu Donut in meine Einkaufstüte. Den Pie gab es dann abends aufgewärmt mit frischem Salat, den Rest am nächsten Tag als Proviant auf der Fährfahrt zur Südinsel. Auf der Fähre von Interislander gab es übrigens auch Pflanzendrinks zum Kaffee.

veganer Pie und Tiramisu Donut aus der Belen Plant Bakery

Adresse: 104 Lambton Quay, Wellington Central
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Vegan in Mārahau

Mārahau liegt am Rande des Abel Tasman Nationalparks und ist ein kleiner Ort. Hier haben wir zufällig ein Lokal mit veganen Optionen entdeckt. Das Hooked on Marahau lag direkt neben unserem Campingplatz, dem Marahau Beach Camp. Ein paar vegane Optionen waren auf der Karte gekennzeichnet, also entschieden wir uns spontan nach der Wanderung auf dem Abel Tasman Coast Track dort essen zu gehen. Am Abend war es ziemlich gut besucht, also solltet ihr mit mehr als zwei Personen besser reservieren. Ich entschied mich für den gebackenen Kürbis, der mit verschiedenen Soßen und Dips serviert wurde. Außerdem gab es einen grünen Salat mit Gurke, Apfel und Edamame. Weitere vegane Optionen waren ein Portobello Mushroom Burger und eine Poke Bowl.

gebackener Kürbis mit Dips und grüner Salat in einem Restaurant in Marahau

Adresse: 229 Sandy Bay-Marahau Road, Mārahau
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Vegan in Queenstown

In Queenstown haben wir zwar wieder mehrere Nächte verbracht (auf dem Campingplatz), essen waren wir aber nur einmal, als wir zufällig mittags im Zentrum unterwegs waren. Rein vegane Lokale gab es hier nicht, aber fast überall vegane Optionen. Meine erste Wahl wäre das Yonder gewesen. Hier gibt es Focaccia und Bowls. Das Lokal war aber sehr voll. Stattdessen waren wir dann in Walter’s Tavern, einem Pub mit ein paar veganen Optionen. Auch wenn hier kaum was los war, saß man auf der Terrasse ganz nett an einem kleinen Bach und mein Salat mit gebackenem Kürbis und roter Bete war auch lecker.

Salat mit gebackenem Kürbis und roter Beete in einem Lokal in Queenstown

Vegan in Christchurch

In Christchurch waren wir am Ende der Reise für eine Nacht im Hotel und dann wieder ohne Küche. Entgegen des ursprünglichen Plans waren wir dann aber gar nicht oft essen, sondern nur einmal auf dem Riverside Market. Das ist ein Foodmarkt mit verschiedenen Ständen. Einer davon, die Barefoot Eatery, ist komplett vegan. Hier gab es einige Törtchen, Pies, Salate und Smoothies. Ich habe mir gleich mehrere Sachen zum Abendessen und fürs Frühstück am nächsten Tag mitgenommen. Besonders mein Drachenfrucht-Smoothie und mein Rocher Törtchen waren super lecker. Es gab auch noch weitere Stände mit veganen Optionen, z.B. indische oder indonesische Küche oder vegane Pizza und Burger. Also der ideale Spot, um sich durch verschiedene Lokale zu probieren.

verschiedene Foodstände auf dem Riverside Market in Christchurchvegane Kuchen und Törtchen in der Auslage der Barefoot Eatery

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Neuseeland – Highlights auf der Nordinsel
Neuseeland – Highlights auf der Südinsel

10+ vegane Rezepte für heiße Sommertage

Die nächste Hitzewelle ist im Anmarsch und du hast bei Temperaturen von über 30°C keine Lust, lange in der Küche zu stehen? Hier sind meine veganen Rezepte für heiße Sommertage. Die sind perfekt, wenn die Küche kalt bleiben soll. Von der erfrischenden Smoothie Bowl bis zu leichten Sommersalaten mit hohem Gemüseanteil.

vegane Rezepte für heiße Sommertage, Titelbild mit Smoothiebowl, Palmenlöffel und Schriftzug

Smoothies und Smoothie Bowls

Ideal zum Frühstück oder auch als Snack an heißen Tagen sind erfrischende Smoothies oder Smoothie Bowls. Die versorgen dich nicht nur mit viel frischem Obst, sondern auch mit zusätzlicher Flüssigkeit. Dabei sind viele Varianten möglich. Einige meiner Favoriten: Blaubeer-Kokos Smoothie mit Kokosmilch, mein einfacher Grüner Smoothie mit Spinat oder meine fruchtige Smoothie Bowl mit Himbeeren.

einfacher grüner Smoothie im Glas mit gestreiftem Strohhalm.

Kalte Gurkensuppe

Als leichtes Essen für mittags oder abends sind Kaltschalen wie Gurkensuppe perfekt. Dafür musst du noch nicht einmal den Herd anmachen. Einfach die Gurke waschen, mit Creme fraiche und frischen Kräutern im Mixer pürieren und nach Belieben mit etwas Baguette servieren.

kalte Gurkensuppe

Zum Rezept für kalte Gurkensuppe

Kartoffelsalat

Ein Klassiker unter den Sommersalaten: Kartoffelsalat. In dieser Variante mit reichlich Radieschen, Gurken und einer leichten Joghurt-Soße, die schnell zusammengerührt ist.

veganer Kartoffelsalat

Zum Rezept für veganen Kartoffelsalat

Nudelsalat

Ebenfalls mit Joghurt-Soße zubereitet wird dieser Nudelsalat. Dazu gibt es Gemüse aus der Dose und knusprig angebratenen Räuchertofu. Das schmeckt nicht nur zum Grillen super lecker, sondern auch besonders gut an heißen Sommertagen.

eine Bowl veganer Nudelsalat

Zum Rezept für veganen Nudelsalat

Reisnudelbowl mit Tempeh und Erdnusssoße

Neben Salaten sind Bowls mit viel Gemüse perfekt für die einfache Sommerküche. Die Reisnudeln in dieser Variante müssen auch nur sehr kurz in heißem Wasser gegart werden. Dazu gibt es viel frisches Gemüse und durch knusprig angebratenen Tempeh und Edamame viele Proteine.

vegane Reisnudelbowl mit frischem Gemüse, angebratenem Tempeh und einer Schale mit Erdnussoße in der Mitte

Zum Rezept für die Reisnudelbowl mit Tempeh

Mediterraner Nudelsalat

Diese Variante von mediterranem Nudelsalat solltest du an heißen Tagen besser schon am Vormittag zubereiten, denn das Gemüse wird hier im Ofen gegart, was für eine besonders leckere Note sorgt. Dazu gibt es ein würziges Dressing aus rotem Pesto und frischem Rucola. Eine meiner liebsten Kombinationen.

mediterraner Nudelsalat mit buntem Gemüse und Pesto-Dressing

Zum Rezept für mediterranen Nudelsalat

Reissalat

Bei meinem Reissalat kommt reichlich Gemüse zum Einsatz: Mais und Kidneybohnen aus der Dose, frische Frühlingszwiebel, cremige Avocado und bunte Paprika. Vor allem Letztere sorgt mit ihrem hohen Wassergehalt für eine herrlich erfrischende Note. Und der Reis kühlt extra schnell ab, wenn man ihn direkt nach dem Kochen mit kaltem Wasser abbraust.

Eine Schüssel veganer Reissalat mit buntem Gemüse.

Zum Rezept für veganen Reissalat

Kohlrabi-Möhren-Salat mit Joghurt-Dressing

Noch ein Salat mit einem erfrischenden Joghurt-Dressing, diesmal in Kombination mit Kohlrabi, Möhren und frischen Kräutern. Gemüse und Kräuter werden im Mixer zerkleinert und mit dem Dressing vermischt. Somit ist der Salat super schnell fertig.

Veganer Kohlrabi-Möhren Salat in einem kleinen Schälchen

Zum Rezept für Kohlrabi-Möhren-Salat mit Joghurt-Dressing

Blumenkohl-Rote Bete Salat

Bereits gekochte Kartoffeln und Blumenkohl vom Vortag kann man zusammen mit roter Bete zu einem leckeren Salat verarbeiten. Der schmeckt gerade an heißen Tagen besonders gut. Ich ergänze hier ein leicht süßes Dressing mit Agavendicksaft, sowie ein paar Walnüsse, die gesunde Fette liefern.

Blumenkohl-Rote-Beete Salat in einer Schüssel

Zum Rezept für Blumenkohl-Rote Bete Salat

Couscous Salat mit Paprika

Für diesen einfachen Salat musst du gar nicht lange in der Küche stehen. Der Couscous muss außerdem nicht gekocht werden, sondern kann einfach in heißem Wasser quellen. Zusammen mit viel wasserhaltigem Gemüse und würzigen Kräutern wird daraus der perfekte Sommersalat.

veganer Couscous Salat mit Paprika, Gurke und Tomate

Zum Rezept für Couscous Salat mit Paprika

Veganes Tiramisu mit Seidentofu

Auch ein Dessert kann man wunderbar zubereiten, ohne den Herd oder Ofen anzuschmeißen. Besonders gut geht das bei Schichtdesserts wie diesem veganen Tiramisu. Die Creme basiert auf Seidentofu und wird zusammen mit Zwieback, der in Espresso getränkt wird, geschichtet und dann mit Kakaopulver bestreut.

Zum Rezept für veganes Tiramisu mit Seidentofu

No-Bake Erdbeertörtchen

Auch für Raw Cakes benötigst du keinen Backofen, sondern lediglich einen guten Mixer. Der Boden bei meinen No-Bake Erdbeertörtchen besteht aus einer Dattel-Nuss-Mischung, die Creme aus Cashewkernen und Früchten.

vegane no bake Erdbeertörtchen

Zum Rezept für vegane No-Bake Erdbeertörtchen